Tierkreiszeichen

Das chinesische Tierkreissystem wurde in China schon vor fast 5000 Jahren genutzt. Es ist seit vielen Jahrhunderten auch in Thailand verbreitet. Es besteht aus zwölf Tierkreiszeichen, welche jeweils ein Jahr beherrschen.

In Thailand gilt die buddhistische Zeitrechnung. Diese ist der Gregorianischen um 543 Jahre voraus. Das Jahr 0 ist der Todestag von Buddha.

Buddha's Legende
In der Legende rief Buddha, als er die Welt verlassen wollte, die Tiere zu einem grossen Fest.
Er belohnte alle Tiere die kamen, indem er jeweils ein volles Jahr nach ihnen benannte.
Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein.


Tierkreiszeichen
Geburtsjahr
Geburtsjahr
Geburtsjahr
Geburtsjahr
Geburtsjahr
Ratte
1960
1972
1984
1996
2008
Büffel
1961
1973
1985
1997
2009
Tiger
1962
1974
1986
1998
2010
Hase
1963
1975
1987
1999
2011
Drache
1964
1976
1988
2000
2012
Schlange
1965
1977
1989
2001
2013
Pferd
1966
1978
1990
2002
2014
Ziege
1967
1979
1991
2003
2015
Affe
1968
1980
1992
2004
2016
Hahn
1969
1981
1993
2005
2017
Hund
1970
1982
1994
2006
2018
Schwein
1971
1983
1995
2007
2019




Ratte

Die zwei Haupteigenschaften der Ratte sind ihre charmante Art und ihre Angriffslust. Auf den ersten Blick scheint sie ruhig, ausgeglichen und fröhlich. Hinter der Fassade herrscht jedoch ständige Bewegung und eine schwelende Aggressivität.
Die Ratte ist ein kleiner Wirrkopf, sie stiftet heilloses Durcheinander und ist leicht pedantisch, wenn es um Kleinigkeiten geht.
Sie liebt die Gesellschaft und jede Art von Klatsch und Tratsch. Da sie dabei nicht immer vorsichtig genug ist, kommt es vor, dass sie mehr Bekannte als Freunde hat.
Sie ist eine Spielerin und eine Feinschmeckerin – sie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Eine innere Unruhe treibt sie dazu, auf allen Hochzeiten zu tanzen – sie könnte sonst etwas verpassen.
Die Ratte hat viel Fantasie und ist schöpferisch begabt. Trotzdem ist sie oft eher spießbürgerlich veranlagt. Sie hat die Fähigkeit, zu Ende zu führen, was sie angefangen hat – leider auch dann, wenn abzusehen ist, dass ihr Vorhaben scheitern wird. Oft gibt sie ihr Geld gedankenlos aber mit großer Freude aus. Dabei kümmert es sie nicht, wie ihr Kontostand aussieht.
Einem geliebten Partner gegenüber ist die Ratte ebenso großzügig wie bei sich selbst, denn das ist ihr wahres Element.

Büffel

Der Büffel ist ein geduldiger und ruhiger Mensch. Sein zurückhaltendes und ausgeglichenes Wesen macht ihn zu einem angenehmen Zeitgenossen. Hinter seinem etwas ungehobelten Auftreten versteckt sich ein sprühender Geist. Durch seine verbindliche Art gelingt es dem Büffel, bei anderen Menschen Vertrauen zu erwecken – der Hauptgrund für seinen Erfolg.
Obwohl der Büffel im Grunde einen ruhigen Charakter hat, steckt in ihm ein Choleriker. Seine seltenen Wutausbrüche sind gefürchtet.
Wenn es die Situation erfordert, gelingt es ihm auch, seine Verschlossenheit abzulegen – dann kann er ein gesprächiger Mensch sein.
Sein Fleiß und seine Leistungsfähigkeit machen ihn zu einem angenehmen Arbeitspartner und führen ihn zu einem Leben in Wohlstand. Trotzdem sollte er keinen Beruf wählen, der ihn mit Behörden oder dem öffentlichen Dienst in Kontakt bringt. Der Büffel wird von seinen Mitmenschen nämlich nicht immer verstanden. Er erwartet blinden Gehorsam und reagiert mit autoritärer Strenge, falls ihm dieser nicht entgegengebracht wird.
Auch in der Liebe ist der Büffel ein bisschen schwierig. Er kann sehr zärtlich, hingebungsvoll und sinnlich sein, aber die Romantik liegt ihm nicht. Für seine Partner ergeben sich daraus oft bittere Enttäuschungen.

Tiger

Der Tiger hat ein aufbrausendes Wesen und ist oft ein undisziplinierter Nörgler. Er greift gerne Leute an, die ihm rangmäßig überlegen sind. Er hat das Potenzial eines Revolutionärs oder eines politischen Führers.
Der Tiger liebt die Gefahr und kann seine Mitmenschen in eine Katastrophe stürzen. Gerade diese Risikobereitschaft macht ihn aber für viele unwiderstehlich.
Es fällt ihm schwer, auf andere zu hören, verlangt aber seinerseits blinden Gehorsam. Nur selten traut sich jemand, ihm die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Er verachtet jegliche Konventionen und ist immer seiner Zeit voraus. Tiger sind meist die ersten, die auf ungewöhnliche Ideen reagieren. Beruflich findet ein Tiger seine Erfüllung in allem, was ihm den nötigen Nervenkitzel bietet.
Trotz aller Kraft und Energie passiert es dem Tiger gelegentlich, dass er eine Entscheidung so lange vor sich herschiebt, bis es zu spät ist.
Hinter der kämpferischen Fassade des Tigers steckt jedoch ein sensibles und gefühlsbetontes Wesen. Der richtige Partner kann in ihm große Leidenschaft entfachen.

Hase

Der Hase ist begabt und ehrgeizig, ohne wie ein Streber zu wirken. Dank seiner diskreten und raffinierten Art, seine Redegewandtheit zu nutzen, weiß er sich geschickt ins rechte Licht zu rücken.
Der Hase liebt die Gesellschaft und die Gesellschaft liebt den Hasen. Für kleine Lästereien ist er immer zu haben, jedoch lässt er Vorsicht walten und passt sehr genau auf, wem er was erzählt. Er ist ein gastfreundlicher Charakter und seine Einrichtung zuhause lässt auf einen erlesenen Geschmack schließen.
Der Hase lässt sich nicht leicht aus der Fassung bringen, er ist ein friedfertiger und gelassener Zeitgenosse. Dabei versinkt er aber auch gerne ein wenig in Selbstmitleid. Er hat nah am Wasser gebaut, fängt schnell an zu weinen, beruhigt sich aber auch ebenso schnell wieder.
Der Hase ist konservativ und hasst Veränderungen. Er verschmäht grundsätzlich alles, was seine Bequemlichkeit stören oder seine Sicherheit gefährden könnte. Typisch für ihn ist seine Vorsicht: Er unternimmt nichts, ohne vorher Pro und Contra gegeneinander abgewogen zu haben. Da er zudem ein sehr geschäftstüchtiger Mensch ist und finanziell oft Glück hat, sind die besten Jobs für einen Hasen in der Politik oder im Rechtswesen zu finden.
Obwohl der Hase keinen Familiensinn hat und Freunde manchmal sogar seinen Kindern vorzieht, kann er auch treu sein, wenn er jemanden wirklich liebt.

Drache

Der Drache ist ein Prachtexemplar von Mensch. Er strotzt geradezu vor Gesundheit, Kraft und Energie. Der Perfektionismus dieses Alphatierchens kann aber unter Umständen für seine Mitmenschen sehr anstrengend werden, denn er stellt nicht nur an sich, sondern auch an andere sehr hohe Ansprüche.
Der Drache hat ein offenes Wesen und verfügt über kein bisschen diplomatisches Geschick. Durch seine vertrauensselige Art ist er leicht übers Ohr zu hauen und lässt sich gelegentlich ein X für ein U vormachen.
Oft reagiert der starrköpfige Drache impulsiv und sagt Dinge, über die er nicht gründlich nachgedacht hat. Trotzdem kann man auf seine Meinung etwas geben, denn er hat für jede Situation einen guten Rat.
Der Drache ist ein intelligenter und stolzer Mensch und kann in jedem Beruf erfolgreich sein. Er wird immer an sein Ziel gelangen – auch dann, wenn er seine Talente in den Dienst des Bösen stellt.
In der Liebe ist der Drache eher einseitig. Er wird viel geliebt, liebt aber nur selten. Damit treibt er andere in die Verzweiflung, während er sich selbst den Liebeskummer erspart.

Schlange

In asiatischen Ländern wird die Schlange wegen ihrer Weisheit und ihrem Scharfsinn verehrt und geachtet. Sie ist wenig gesprächig und versinkt gerne in ihren Gedanken. Oft sind Schlangen sehr philosophisch veranlagt. Sie besitzen einen starken Instinkt, der sich in hellseherischen Fähigkeiten äußert. Die Schlange vertraut auf ihre Eindrücke und Empfindungen und lässt sich nur ungern von den Ratschlägen anderer Leute leiten. Sie ist entschlossen und selbstbewusst und erträgt es kaum, an Situationen zu scheitern.
Obwohl sie eigentlich ein sehr besonnenes Naturell hat, trifft sie ihre Entscheidungen extrem schnell. Freunden gegenüber ist die Schlange sehr hilfsbereit. Dabei steht sie ihnen aber nicht mit materiellen Dingen, sondern eher mit Rat und Tat zur Seite. Leider ist sie in dieser Hinsicht manchmal zu überschwänglich und wirkt oft besitzergreifend. Ähnlich wie eine echte Schlange, wickelt sie die Menschen, die ihr wichtig sind, so lange ein, bis diese sich kaum mehr bewegen können.
Auch in der Liebe ist das bei der Schlange nicht anders: Sie liebt mit Hingabe und ist sogar dann noch eifersüchtig, wenn die Liebe längst vorbei ist. Trotzdem verkomplizieren Schlangen ihr Leben oft durch Abenteuer außerhalb der Beziehung.

Pferd

Das Pferd ist ein geschmackvoller und vielseitiger Mensch. Es liebt das Theater, Konzerte, Parties und sportliche Veranstaltungen. Überall, wo viele Menschen unterwegs sind, fühlt sich das Pferd wohl. Im Sport verzeichnet es viele Erfolge.
Das fröhliche und schwatzhafte Pferd beherrscht die Kunst, charmante Komplimente zu machen, perfekt. Es hat die Gabe, eine Menge zu leiten und zu beeinflussen – deshalb macht es sich in der Politik sehr gut. Es hat einen beweglichen Geist und fühlt scheinbar, was Leute sagen oder hören möchten.
Im Grunde ist das Pferd eher geschickt als intelligent, doch weiß es sein Talent klug einzusetzen und wirkt nach außen sehr selbstsicher. Es ist heißblütig, ehrgeizig und verliert schnell die Geduld.
Das Pferd ist mutig, aber meist auf sein eigenes Wohl bedacht. Es hört nicht auf Ratschläge anderer, sondern entscheidet nur nach seinem Gefühl.
Sprunghaft wie es ist, vernachlässigt es schnell, was es einmal begonnen hat. Wenn es aber mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wird es leidenschaftlich und beweist Durchhaltevermögen. Wenn das Pferd liebt, kann es alles aufgeben – fragt sich nur, wie lange.

Ziege

Die Ziege ist ein elegantes und künstlerisch begabtes Wesen. Ihr bezaubernder Charme würde sie zu einem liebenwürdigen Zeitgenossen machen – wären da nicht ihre permanente Unbeständigkeit und ihr grenzenloser Pessimismus. Die Ziege ist nie mit ihrem Schicksal zufrieden und treibt ihre Umgebung manchmal mit ihrer launischen Art in die Verzweiflung. Ihr nicht vorhandenes Zeitgefühl macht sie zu einem extrem unpünktlichen Menschen. Trotz all ihrer Schwächen schafft es die Ziege doch immer wieder, Leute auf ihre Seite zu ziehen, wenn es in ihrem Interesse liegt.
Sobald ihr ein Gefühl von Sicherheit vermittelt wird, kann sich die Ziege sehr flexibel jeder Lebensweise anpassen. Sie fühlt sich wohl, wenn jemand sie an die Hand nimmt, sie führt und sie berät. Trotzdem verzichtet sie nicht auf ihre Klagelieder voller Selbstmitleid.
Nach außen erweckt die Ziege einen sanften und bescheidenen Eindruck, jedoch steckt dahinter ein launisches Wesen. Ihr Wohlbefinden ist stark von ihrer Umgebung abhängig.
Sie verhält sich so, als seien alle ihre Mitmenschen für ihr Schicksal verantwortlich, sich selbst sieht sie meist als Opfer ihrer Umwelt. Trotz allem ist die Ziege zum Gehorchen geboren. Wenn sie richtig geführt wird, kann sie beruflich großen Erfolg haben. Sogar das künstlerische Feld wäre für sie ein potenzieller Arbeitsbereich, da sie mit einem exklusiven Geschmack gesegnet ist.
Die Ziege sehnt sich nach einem Leben in Sicherheit und träumt von einer reichen Heirat oder auch von einem großzügigen Gönner, der ihr ein angenehmes Leben finanziert.

Affe

Der Affe hat ein durchtriebenes Wesen. Sein Scharfsinn und sein Verstand machen ihn zu einem boshaften Witzbold, doch meist verzeiht man ihm das, da er ein sehr liebenswürdiger Zeitgenosse ist. Eine weitere Stärke des Affen ist seine Geselligkeit. Oft scheint es, als hätte er keine Feinde und vertrüge sich mit allen anderen Tierkreiszeichen gut. Dabei ist er undurchschaubar – für den Außenstehenden ist es nicht erkennbar, ob es sich um wahre Freundschaft handelt oder nur um eine Taktik des Affen. Mit seiner vergnügten Art gewinnt er schnell die Herzen seiner Mitmenschen und vermag es ebenso, seine eigene geringe Meinung, die er von anderen hat, geschickt zu verbergen. Außerdem macht es ihm großen Spaß, seine Umgebung auf den Arm zu nehmen.
Der Affe liest alles, was ihm in die Hände kommt und weiß unheimlich viel. Er ist kultiviert und verfügt über ein ausgezeichnetes Gedächtnis. So erinnert er sich an kleinste Details von Dingen, die er gehört, gelesen oder gesehen hat.
Sehr typisch für den Affen ist eine gewisse Skrupellosigkeit. Wenn es ihm für seine Interessen nützlich erscheint, schreckt er auch vor einer kleinen Lüge nicht zurück. Solange er keinen Schaden davonträgt, sind ihm alle Mittel recht, um ans Ziel zu gelangen. Dank seines umwerfenden Charmes kommt er auch aus den verfahrensten Situationen unversehrt wieder heraus.
In der Liebe hat der Affe eher selten Glück: Er verliebt sich schnell, lässt aber seine Flamme ebenso schnell wieder fallen, wenn sich etwas Interessanteres auftut. Der Gegensatz aus Emotion und Ratio, der sich in ihm vereint, macht ihm oft das Leben schwer. Nur sein Humor bewahrt in dann noch vor der Verzweiflung.

Hahn

Der Hahn ist ein offenherziger Mensch, doch manchmal schlägt diese Offenheit auch in Aggression und Brutalität um. Dadurch kann er Menschen, die diese Aufrichtigkeit nicht schätzen, tief verletzen oder kränken.
Er sagt, was er denkt und trifft andere damit wie mit einer Ohrfeige. In seiner egoistischen Art geht es ihm bei seinen Äußerungen vor allem um sich selbst. Obwohl er auf den Gefühlen anderer oft herumtritt, verlangt er doch Beachtung und Anerkennung. Deshalb ist unter anderem ein auffälliger Kleidungsstil typisch für den Hahn.
Im Grunde seines Wesens ist er dennoch sehr konservativ. Er sieht sich immer im Recht, bringt anderen Menschen großes Misstrauen entgegen und verlässt sich nur auf sich selbst.
Der Hahn erweckt einen verwegenen Eindruck und wirkt auf andere sehr abenteuerlich. Hinter der glänzenden Fassade steckt leider oft ein unverbesserlicher Prahler, der Geschichten auftischt, die er nie erlebt hat. Mit seinen Märchen fühlt er sich in großen Gesellschaften sehr wohl.
Der Hahn ist ein fleißiger Zeitgenosse, aber das muss er auch sein, denn das Geld fällt ihm nicht in den Schoß. Er übernimmt sich oft und scheitert an Dingen, die ihm ganz leicht schienen. Trotzdem gelingt es ihm, selbst aus den undankbarsten Geschäften noch etwas herauszuholen.
Da er sehr verschwenderisch ist, entgeht er der Pleite oft nur um Haaresbreite.
Auch in der Liebe muss der Hahn um die Zuneigung des geliebten Menschen kämpfen. Er betrügt seinen Partner oft, da er immer den ultimativen Menschen sucht und keine Realität mit seinen Träumen mithalten kann. Beruhigend: Auch in seiner Untreue ist er immer aufrichtig und ehrlich.

Hund

Der Hund ist ein verschlossenes Wesen und extrem starrköpfig. Seine Bemerkungen sind oft so zynisch, dass er schnell gefürchtet wird. Seine Neigung, sich in Details zu verlieren, seine Mitmenschen völlig sinnlos zu kritisieren und nach Fehlern regelrecht zu suchen, ist charakteristisch für ihn.
Der Hund ist ein pessimistisches Wesen und erwartet vom Leben nichts Gutes. Auf den ersten Blick wirkt er sehr kaltblütig. Hinter dieser Fassade verbirgt sich aber meist nur extreme Unsicherheit und Zweifel.
Trotz allem besitzt der Hund die edelsten Qualitäten eines menschlichen Wesens. Er ist loyal, treu, ehrlich und sehr pflichtbewusst. Freunde schätzen seine hundertprozentige Verlässlichkeit und seinen Ruf als aufmerksamer und intelligenter Zuhörer. Für andere würde der Hund alles tun. Doch Vorsicht: Er läuft oft Gefahr, in der totalen Selbstverleugnung zu enden.
Er ist sehr großzügig, Geld bedeutet ihm nicht viel. Materielle Vorteile interessieren ihn nicht. Egal, welchen Beruf er ergreift, er wird immer mit ganzer Kraft und viel Idealismus ans Werk gehen.

Schwein

Das Schwein ist ein Kavalier. Dank seiner hilfsbereiten und gutmütigen Art ist das Schwein ein vertrauenswürdiger Mensch. Es verrät niemanden und würde ebenso wenig versuchen, jemanden zu täuschen. Es ist naiv und vertrauensselig und lässt sich leicht auf den Arm nehmen. Eigene Misserfolge trägt es mit Gelassenheit und bei Fehlern der anderen ist es sehr nachsichtig.
Das Schwein ist hoffnungslos aufrichtig. Die Hinterhältigkeit seiner Feinde nimmt es fassungslos und mit großem Entsetzen hin. Sollte das Schwein entgegen seiner Grundsätze doch einmal lügen, so befindet es sich in höchster Not und versucht, sich selbst zu schützen.
In Gesellschaft ist das Schwein ein fröhlicher Zeitgenosse und kann auch einmal richtig die Sau rauslassen. Es hat nur wenige Freunde, aber diese Freundschaften halten für ein ganzes Leben.
Das Schwein hat einen unstillbaren Wissensdurst und liest alles, was es in die Finger bekommt. Es wirkt sehr informiert, doch oft ist diese Bildung nur oberflächlich.
Hinter dem zarten Äußeren eines Schweins verbirgt sich ein energischer und autoritärer Charakter. Bei allem, was es tut, ist es von enormer innerer Kraft geleitet.
Ohne größere Anstrengung findet das Schwein, was es zum Leben braucht.
Die Naivität des Schweins wird jedoch von anderen manchmal missbraucht – gerade, wenn es um Gefühle geht: Es wird oft getäuscht und betrogen, aber auch viel geliebt.


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